
News: Nils' Camp-Blog: Beste Voraussetzungen *UPDATE*
05.09.2009
Bildergalerie online Eine Woche fern ab der Heimat haben natürlich Spuren hinterlassen. Das Zusammenleben auf engstem Raum sowie das intensive Basketballtraining haben die Mannschaft nach vorne gebracht. Bei so einer Fahrt steht natürlich die basketballerische Verbesserung der Mannschaft im Vordergrund, aber auch Teambuilding ist ein elementarer Bestandteil. Hier waren sicherlich die tollen Erfahrungen, die wir im Klettergarten (www.parklinowy.kolobrzeg.pl) sammeln durften am hilfreichesten. Gemeinsam durch die Baumkronen im fernen Polen zu klettern war schon cool.
Auch bei den Mahlzeiten, den abendlichen Pokerrunden oder im Whirlpool des Schwimmbades konnte man sich gut mit den neuen Mannschaftskollegen austauschen und die eine oder andere Neuigkeit über sie erfahren. Von Vorteil war natürlich auch, dass wir ein paar polenerfahrene Spieler in unseren Reihen haben. So wussten wir immer, wo wir uns mit zusätzlichen Nahrungsmitteln versorgen konnten, wenn doch nochmal der späte Hunger kam oder wo man gut in Kolobrzeg Kaffee trinken gehen kann.
Auch spielerisch hat uns das Camp sicher weitergebracht. Ein neuer Spieler wie Nate konnte innerhalb kurzer Zeit intgriert werden. Die drei Testspiele waren ein guter Prüfstein und haben uns gezeigt, an was wir noch allem arbeiten müssen. Man hat aber, so denke ich, auch Verbesserungen von Spiel zu Spiel sehen können. Jetzt müssen wir fleißig weiter trainieren, die Testspiele konzentriert bestreiten, die Nationalspieler, wenn sie da sind, integrieren und dann können wir der Stadt und dem Umland von Braunschweig sowie allen weiteren Fans der NewYorker Phantoms hoffentlich tollen und erfolgreichen Basketball in der Saison 2009/10 bieten. Ich denke die Vorraussetzungen sind gut wie lange nicht mehr!
Am Montag findet ihr hier eine Bildergalerie mit den besten Schnappschüssen aus dem Trainingslager
Tag 7 - 3.9.2009
Gestern haben wir uns direkt nach dem Spiel in Walcz gegen Poznan auf den Heimweg gemacht, so dass ich keine Zeit mehr zum Schreiben hatte. Also blogge ich heute, ausgeschlafen aus dem heimatlichen Braunschweig.
Donnerstag um 10.30 Uhr verließen wir Kolobrzeg in Richtung Walcz, eine Stadt, die etwas über 100 Kilometer südlich liegt. Über holprige Straßen und nach gut zweistündiger Fahrt erreichten wir das dortige Olympiazentrum. Nach der Einquartierung in die Zimmer folgte der Gang in die Kantine,d ie doch noch sehr an frühere Zeiten Ostblock Zeiten erinnerte.
Um sechs Uhr folgte dann das Spiel gegen Poznan, das wir mit einem Punkt für uns entscheiden konnten. Nach einer schnellen Dusche und kurzem Abendbrot wurden wir wieder auf unsere drei VW-Vans verteilt. Alle waren froh, dass es nun endlich nach Hause ging. In Kolonne näherten wir uns der polnisch-deutschen Grenze, an der wir auch prompt angehalten und einer Passkontrolle unterzogen wurden. Danach wurde unsere Fahrt noch weiter verzögert, indem sich ein Schwertransport, der nicht überholt werden konnte, über etliche Kilometer vor uns herfuhr.
Kurz vor 3 Uhr kamen wir dann endlich wieder in Braunschweig an und das Trainingscamp war offiziell vorbei.
Ich hoffe Ihr konntet durch die Bloggs einen kleinen Einblick in unser Trainingslager bekommen.
Euer Nils
Tag 6 - 2.9.2009
Zum letzten Mal melde ich mich aus Kolobrzeg und zum vorletzen Mal von unserer kleinen Reise. Morgen früh werden wir hier unsere Zelte abrechen und weiter in Richtung Walcz fahren, um dort ein weiteres Testspiel zu absolvieren. Nun aber erst einmal zum heutigen Tag. Nach einer taktisch geprägten Basketballeinheit mit intensiver Fehleranalyse unseres gestriegen Spiels folgte der Gang ins Fitnessstudio. Hier konnten wir uns eine gute Stunde austoben.
Zu Mittag aßen wir wieder außerhalb. Diesmal gingen wir in ein sehr schönes Restaurant, das zu einem Hotel gehörte.Es gab Nudeln mit Lachs und mit mediteranem Gemüse gefüllte Hähnchenbrust. Zum Nachtisch gab es Tiramisu. Sehr lecker!!!
Abends stand dann das zweite Spiel gegen Polpharma an. Die Revanche glückte uns und wir gewannen das Spiel mit 73 zu 64. Dieses Mal haben wir viel besser verteidigt, das hat uns dann auch in der Offensive geholfen. Am meisten aber hat mich der gute Teamzusammenhalt gefreut. Der wurde am deutlichsten sichtbar, nachdem Kevin Wysocki mit dem stärksten und größten Spieler der anderen Mannschaft zusammengeraten war. Es fielen ein paar unschöne Worte und im nächsten Angriff fand sich der besagte Spieler auf dem Boden und zwei Meter von der Stelle, an der er ursprünglich gestanden hatte wieder. Er war in unseren neuen Spieler Nate gerannt und komischerweise abgeprallt. Danach durfte er sich noch ein paar Worte von Nate anhören, dass man mit seinen Mitspielern so nicht umgeht! Insgesamt war es eine sehr intensiv geführte Partie und ein wirklich guter Test für uns.
Jetzt lecken wir alle unsere Wunden, belagern den Physio ein wenig und gehen dann schlafen.
Viele Grüße
Nils
Tag 5 - 1.9.2009
Der fünfte Tag bescherte uns einiges an Neuigkeiten. Wir aßen, zur Freude aller, außerhalb des Hotels zu Mittag. Durch die intensiven Kontakte einiger unserer Mitarbeiter zu der hiesigen Gastronomie konnten wir ein deliziöses Mittagessen in einem schönen Restaurant etwas außerhalb von Kolobrzeg einnehmen.
Mit von der Partie war auch schon unser Neuer. Nate Fox, gestern spät abends nach einer langen Reise wohlbehalten angekommen, stellte er sich erst einmal der ganzen Mannschaft vor. Durch seine nette und offene Art war er trotz Müdigkeit gut aufgelegt und unterhielt die Truppe für einige Zeit.
9:30 Uhr stand für Nate bereits sein erstes Training mit den Phantoms an. Nachdem wir ihm die Systeme zeigten, ging es auch gleich Fünf gegen Fünf zur Sache. Hier waren schon einige gute Ansätze erkennbar.
Abends stand dann unser erstes Testspiel gegen die polnische Mannschaft Polopharma an.
Nach sehr gutem Beginn kam leider immer mehr Sand in unser Getriebe, so dass wir zur Halbzeit schon mit 15 Punkten zurücklagen. Leider konnten wir das Spiel nicht mehr drehen und wir verloren am Ende mit 10 Punkten.
Das gute ist, dass wir schon Morgen die Chance auf Revanche haben!
Ich denke die werden wir auch nutzen!
Bis dann,
Nils
Tag 4 - 31.08.2009
Tag Nummer vier geht zu Ende, ich werde gleich zu Bett gehen, aber vorher will ich noch kurz Bericht erstatten. Mittlerweile routiniert ging es um 8 Uhr zum Frühstück, um 9.30 Uhr in die Halle. Der erste Teil des Trainings bestand aus einer Basketballeinheit, danach erwarteten uns noch drei Runden Zirkeltraining... Punkt 12 Uhr gab es Mittagessen, das leider den meisten nicht sonderlich zusagte. Also mussten wir uns nach einer Alternative umschauen, die wir auch im Zentrum von Kolobrzeg in Form eines netten Cafes fanden.
Am Nachmittag war ausruhen angesagt beziehungsweise ein Besuch bei unserem Physio Christian Knye. Der hatte nicht nur heute sprichwörtlich alle Hände voll zu tun. Es standen die Behandlung von Knien, Rücken, Elektro- und Stromtherapie sowie das routinemäßige Tapen von Sprunggelenken an. Es ist sicherlich auch sein Verdienst, dass sich die Wehwehchen nicht verschlimmern und dass sich noch kein Spieler ernsthaft verletzt hat. Wollen wir Hoffen, dass es so bleibt!!!
Abends hieß es dann nochmals zwei Stunden "Basketballspielen".
Nach dem Abendessen wurde dann im Zimmer des Physios gepflegt gepokert.
Jetzt geh ich schlafen.
Gute Nacht!
Tag 3 - 30.08.2009
Am heutigen Sonntag um 10 Uhr gingen wir nicht - wie die wahrscheinlich meisten Polen - in die Kirche, sondern uns zog es in einen nahegelegenen Park. Das Ziel: ein Hochseilgarten. Dort angekommen wurden wir erstmal mit allem Nötigen ausgestattet. Jeder von uns erhielt einen Helm und ein Klettergurt mit Karabinern zum Sichern. Nach einer kurzen Einführung von den sehr netten Betreibern ging es auch gleich los.
Der Parcours begann auf einer Platform hoch in den Bäumen, die über eine äußerst schmale Drahtleiter zu erklimmen war. Von dort aus ging es in luftiger Höhe über manche Hindernisse, wobei die schnellen Abfahrten mittels einer Art Rolle dem Team den größten Spaßfaktor brachte. Nach dem ersten Parcours folgte noch ein zweiter, etwas anspruchsvollerer. Nach insgesamt gut zwei Stunden waren wir dann fertig und mancher wahrscheinlich auch mit den Nerven. Oliver Braun war heilsfroh, dass alle Spieler diese Erfahrung unverletzt überstanden haben, denn anfänglich schien seine Sorge recht groß. (Für Interessierte, die evtl. mal in der Nähe sind, der Link zur Website des Klettergartens www.parklinowy.kolobrzeg.pl.
Gutgelaunt machten wir uns zu Fuß auf den Rückweg durch das Zentrum von Kolobrzeg. Hier waren fast alle Straßen gesperrt, denn es fand eine Laufveranstaltung statt. Einige der Spieler meinten, unseren Athletiktrainer und passionierten Läufer Uli Bode im Teilnehmerfeld gesehen zu haben. Diese Information konnte aber bis jetzt leider noch nicht bestätigt werden.
Zurück im Hotel gab es Mittagessen, danach die dazugehörige Pause und um 17.00 Uhr fanden wir uns in der Halle ein zum Mannschaftstraining. Dieses leitete heute zum erstenmal im Trainingscamp Sebastian Machowski, der am frühen Nachmittag zum Team stoß.
Zum Abendessen gab es Aufschnitt, Käse und Brot, sowie für jeden eine Portion Spaghetti Carbonara.
Das war unser bis jetzt spektakulärster Tag in Polen. Wir alle haben viele neue Erfahrungen gesammelt, ein paar Ängste überwunden und vielleicht auch unsere eigenen Grenzen kennengelernt. Schön war vorallem, dass wir all das zusammen als Team erleben konnten.
So, ich wünsche allen einen guten Start in die kommende Woche und ich werde Euch aus unserem Trainingslager auf dem Laufenden halten.
Grüße Nils
Tag 2 - 29.08.2009
So der zweite Tag ist zumindest, was das sportliche betrifft, vorbei. Es ist jetzt 20.00 Uhr und ich komme gerade vom Abendessen in mein Zimmer zurück und widme mich jetzt meinem Blog. Heute Morgen ging es wieder früh raus, nach kurzem Frühstück um Acht (Rührei mit Speck, Brot, Joghurt) ging es um 9.30 Uhr zum einstündigen Athletiktraining in die Halle, danach ging es noch eine weitere Stunde ins Fitnessstudio, welches sich im gleichen Gebäudekomplex befindet.
Eine vielleicht interessante Anmerkung zu diesem Bau ist, dass dieser aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland finanziell unterstützt wurde. Um an diese Information zu kommen, bedarf es keiner langen Recherche, eine Tafel in der Halle weist darauf hin. Naja hoffentlich hilft es, das polnisch-deutsche bzw. das deutsch-polnische Verhältnis weiterhin zu verbessern!
So nun aber weiter zu unserem Tagesprogramm, um 12.30 Uhr gab es Mittagessen. Danach hatten wir bis zum nächsten Training Zeit zur freien Verfügung. Diese nutzten alle unterschiedlich, einige zogen es vor, sich auszuruhen, einige gingen ins Schwimmbad, übrigens auch im Komplex. Mich zog es aber an die frische Luft, zusammen mit Kevin W. und Philip Noch ging ich Richtung Hafen. Dort konnten wir einen schönen Spaziergang entlang der Strandpromenade machen. Höhepunkt war hier ein Hütchenspieler. Wir waren aber nur Zuschauer, keine Angst!!!
Für Kevin und Philip gab es Eis, für mich ein Cappucino, anschließend ging es zurück zum Hotel und wir konnten uns noch etwas ausruhen. Um Fünf stand dann das Abendtraining an. Knappe zwei Stunden haben wir in der Halle geschwitzt und nach einigen Defensivübungen, uns um unsere Offense gekümmert. Dann geduscht und abendgegessen und der Kreis schließt sich.
Jetzt setzen wir uns – denke ich – noch etwas zusammen, pokern eventuell oder lassen uns etwas anderes einfallen.
Hoffe Ihr genießt Euer Wochenende!
Liebe Grüße
Euer Nils
Tag 1 - 28.08.2009
Hallo an alle Daheimgebliebenen Braunschweiger und an die anderen Fans der New Yorker Phantoms, es meldet sich Nils Mittmann aus dem Küstenort Kolobrzeg in Polen. Hier halten wir unser diesjähriges Trainingslager ab und ich möchte Euch einen kleinen Eindruck von unserem Tagesablauf geben. Hierfür werde ich mich täglich bis zu unserer Rückkehr am Freitag, den 4. September, melden. Neben den paar Zeilen werde ich versuchen, meine Berichte mit ein paar selbstgeschossenen Photos aufzulockern.
Nun zu dem was heute so passiert ist. Wir trafen uns um 8 Uhr, was für einen Basketballer sehr früh ist, an der Tunicahalle, um Richtung Osten aufzubrechen. Der Uhrzeit entsprechend war auch noch die Stimmung der meisten Spieler, die sich schnell in die VW Busse verzogen und mehrheitlich versuchten weiterzuschlafen. Bei unserem ersten Stop in der Nähe von Bernau war die Stimmung schon ausgelassener und alle Spieler waren deulich redseliger. Nach kurzer Kaffeepause ging es gleich weiter und nach insgesamt etwa sechs Stunden kamen wir in Kolobrzeg an. Hier wurden wir auf die Zimmer aufgeteilt, die sich praktischerweise im gleichen Gebäude der Basketballhalle befinden. Nach kurzem Mittagessen zog es uns dann auch ziemlich bald in die Halle und wir hatten unser erstes gemeinsames Teamtraining auf polnischen Boden.
Danach gab es Abendessen, Salat, Wurst und Käse und ein Gericht, dass aus meiner Ansicht aus Dinkel, Hirse und Reis mit einer frikasseartigen Sauce mit Fleischeinlage bestand. Wobei es heftige Diskussionen um das Fleisch gab. Es wurde von Schwein über Hähnchen bis zu Innereien alles genannt. Aber wenn man unser polnischen Fraktion im Team glauben schenken darf, waren es Innereien. Abgerundet wurde der Tag mit einem kleinen Spaziergang in die Innenstadt von Kolobrzeg. Während ich gerade schreibe läuft im anderen Zimmer schon eine Partie Poker. Dort werde ich jetzt auch mal einsteigen.
Also bis Morgen,
Euer Nils

